Was wir tun können

Mag. Ulrich Wanderer

Wir alle wissen nicht genau, was auf uns zukommt. Dieses Gefühl verursacht bei jedem und jeder unterschiedliche Reaktionen. Manche packen an, andere ziehen sich zurück. Manche werden kreativ, andere haben Angst. Jedes Gefühl, jede Reaktion hat seine Berechtigung und darf sein. Doch ist es gut, wenn sich die Kreativen mit jenen austauschen, die dem Morgen nicht trauen, wenn die Anpacker ihre Energie ein wenig an jene schicken, die sich lieber einbunkern wollen. Tauschen wir uns aus.

Wenn wir aus dieser Phase wieder erwacht sind, werden wir feststellen, dass wir auch viele positive Erfahrungen gemacht haben. Nachbarschaftshilfe, Initiativen, bei denen völlig unbekannte (bisher) Fremde gemeinsam anpacken, generationenübergreifende Unterstützung. Arbeiten wir dran, dass Corona auch positive Folgen hat.

Für jene, die sich psychisch unwohl fühlen gibt es jene Berater und Coaches, die sich gerne im Rahmen ihrer zeitlichen Verfügbarkeit als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Mediatorinnen und Mediatoren helfen mit guten Tipps für den Fall, dass der unfreiwillige Aufenthalt in den eigenen 4 Wänden zu Konflikten in der Familie oder auch mit Nachbarn führt.

Darüber hinaus können die auf wir4Euch Vernetzten auch eigene Texte verlinken und online stellen, um positive Gedanken in die Welt zu bringen.

Mag. Ulrich Wanderer

Was gibt Hoffnung

Können wir derzeit, wo ständig neue Hiobsbotschaften veröffentlicht werden, auch Anzeichen der Hoffnung entdecken?

Ich bin davon überzeugt, dass dies möglich ist ohne etwas schönreden zu wollen oder die Augen vor der Realität zu verschließen.

Ich bemerke

  • dass die Leute zusammenrücken, obwohl sie körperlich Abstand halten
  • dass telefonische Kontakte intensiver und bewußter gepflegt werden
  • dass vor allem auch von jungen Leuten viele Hilfestellungen und Unterstützung angeboten werden
  • dass sich Wertigkeiten verschieben
  • dass politsche Parteien plötzlich an einem Strang ziehen
  • dass die Politik Maßnahmen setzt, die die Menschen und nicht den Kapitalmarkt unterstützen
  • dass die Umwelt derzeit aufatmet

Sicher fallen jedem von ums noch viele weitere Zeichen der Hoffnung ein.

Ich vertraue darauf, dass, wenn es uns gelingt, die Hoffnungen in den verschiedensten Bereichen aufrecht zu erhalten, diese herausfordernste Krise seit dem 2. Weltkrieg zu meistern ist und Chancen für eine positive Veränderung birgt.

Mag. Emmi Ott